Die Sanierung von Wohnraum ist ein hochaktuelles Thema – nicht nur zum Werterhalt von Immobilien, sondern auch, um bislang ungenutzten Wohnraum zeitgemäß nutzbar zu machen. Energetische Sanierungen mit moderner Heiztechnik und verbesserter Dämmung sparen Energie und Kosten, senken den CO₂-Ausstoß und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Viele Eigentümer stellen sich dabei grundlegende Fragen: Wie ist die richtige Vorgehensweise? Welche Förderprogramme gibt es? Wie lassen sich Maßnahmen finanzieren? Und was ist bei Photovoltaik, Denkmalschutz oder E-Mobilität zu beachten?
Antworten auf diese Fragen bot der Aktionstag „Sanierung von Bestandsgebäuden“ am Samstag, 13. Juni, von 10 bis 16 Uhr auf dem Marktplatz und im Alten Rathaus in Bad Mergentheim.
Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über Energiesparmaßnahmen, Elektromobilität, erneuerbare Energien, Wärmepumpen und weitere Themen zu informieren.
Auch die Innung der Elektrohandwerke im Main-Tauber-Kreis war mit einem Informationsstand vertreten. Ein großer Teil der Gespräche drehte sich um die praktische Umsetzung der Energiewende, energieeinsparende Technologien sowie alternative Energieerzeugung. Besonders die im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG §14a) und im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG §9) geforderte Steuerbarkeit von Photovoltaikanlagen, Stromspeichern, Wärmepumpen, Wallboxen und Klimaanlagen durch die Stromnetzbetreiber sorgte für hohen Informationsbedarf.
Anhand eines praktischen Beispiels – einer Schnittstellen-Klemmenleiste – konnten der technische Aufwand für Elektroinstallateure sowie die Auswirkungen für Kunden anschaulich dargestellt werden. Für die Umsetzung dieser Steuerbarkeit können Kunden im Gegenzug von reduzierten Netzentgelten profitieren, die je nach Ausgestaltung in den Modulen 1 bis 3 variieren. Damit zeigt sich: Die Vorbereitung und Umsetzung der Steuerbarkeit bringt für Kunden nicht nur Herausforderungen, sondern auch finanzielle Vorteile.
Als besonders wertvoll erwiesen sich zudem die Gespräche mit kommunalen Vertretern sowie Handwerkskollegen aus anderen Ausbaugewerken. Ergänzend standen Energieberater von Zukunft Altbau, der Energieagentur Main-Tauber-Kreis sowie der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg für individuelle Beratungen zur Verfügung. Auch hier konnten von Seiten der Elektrohandwerke neue Kontakte geknüpft und Kooperationen angestoßen werden.
Die Mitgliedsbetriebe der Elektroinnungen stehen interessierten Eigentümern gerne als kompetente Partner für die praktische Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen und Sanierungsprojekten zur Verfügung.
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Heute ist eine Welt ohne Elektrizität kaum vorstellbar. Strom begleitet uns in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens – von der Beleuchtung über Kommunikation und Unterhaltung bis hin zu Heizung, Kühlung und Sicherheit. Entsprechend einschneidend können Störungen oder Ausfälle elektrischer Anlagen sein, insbesondere dann, wenn sie plötzlich auftreten oder sicherheitsrelevante Bereiche betreffen.
Um in solchen Situationen rasch Unterstützung zu ermöglichen, finden Sie in der nachfolgenden Liste die Telefonnummern unserer Innungsbetriebe. Einige dieser Betriebe bieten einen speziellen Notfalldienst mit separater Notrufnummer an, der auch ausserhalb der üblichen Geschäftszeiten erreichbar ist. Die Übersicht dient ausschliesslich als Hilfsmittel zur erleichterten Kontaktaufnahme mit einem qualifizierten Elektrofachbetrieb im Notfall.
Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Verzeichnis um ein freiwilliges Angebot handelt. Die aufgeführten Betriebe sind nicht verpflichtet, einen Auftrag anzunehmen oder jederzeit verfügbar zu sein. Die tatsächliche Einsatzbereitschaft hängt unter anderem von der Art des Problems, der aktuellen Auslastung sowie den regionalen Gegebenheiten ab.
Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass nicht jede Störung oder jedes defekte Elektrogerät einen Noteinsatz rechtfertigt. In den meisten Fällen – mit Ausnahme sicherheitskritischer Anlagen oder beispielsweise von Gefriergeräten mit verderblichem Inhalt – kann eine Reparatur problemlos auf die nächsten regulären Werktage verschoben werden. Ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit dem Notfalldienst hilft dabei, Kapazitäten für wirklich dringende Fälle freizuhalten.
| Betrieb: | Ort: | Reguläre Telefonnummer: | Notrufnummer: |
| Bopp Elektro- und Solartechnik | Bad Mergentheim | 07931/ 561706 | nn |
| Elektro Herz | Bad Mergentheim | 07931 / 90850 | |
| Elektro Lucas | Bad Mergentheim | nn | |
| Elektro-Service Frank GmbH | Bad Mergentheim | 07931 / 98900 | |
| Timo Egner Elektrotechnik | Bad Mergentheim | 0151 / 57825073 | |
| Hermann Gerner | Bad Mergentheim – Herbsth. | 07932 / 990077 | |
| Krug Elektrotechnik GmbH | Bad Mergentheim – Rot | 07938 / 992101 | |
| Elektro Ott | Creglingen | 07933 / 7778 | |
| Elektro Strobel GmbH&Co KG | Creglingen | 07933 / 515 | |
| Wenz GmbH | Großrinderfeld | 09349 / 92030 | |
| Fleischmann Elektrotechnik GmbH | Igersheim | 07931 / 2558 | |
| Elmar Haag | Königheim | 09341 / 13169 | |
| Hass Solar Photovoltaikanlagen | Königheim – Bremen | 09340 / 929476 | |
| Elektro Baumann | Königheim – Gissigheim | 09340 / 245 | |
| Elektro Müssig GmbH | Külsheim | 09345 / 929310 | |
| Elektro Reinhart GmbH | Külsheim | 09345 / 920543 | |
| Elektro Rüttling | Lauda-Königshofen | 09343 / 589551 | |
| Elektrotechnik Ulshöfer GmbH | Lauda-Königshofen | 09343 / 65545 | |
| rauchfuß elektro | Lauda-Königshofen | 09343 / 6008820 | |
| Schweikert Elektrotechnik GmbH | Lauda-Königshofen | 09343 / 580100 | |
| Keim Elektrotechnik | Niederstetten | 07932 / 60140 | |
| Elektrotechnik Weitert GmbH&Co KG | Tauberbischofsheim | 09341 / 92010 | |
| Servicezentrum Tauber-Solar GmbH | Tauberbischofsheim | 09341 / 89582221 | |
| StaLot Elektro GmbH | Tauberbischofsheim | 09341 / 8599667 | |
| Elektro-Ullrich GmbH | Weikersheim | 07934 / 91060 | |
| Hieber Installationen und Handel AG | Weikersheim | 07934 / 91880 | |
| SunVista RE GmbH | Weikersheim | 07934 / 9999949 | |
| Elektrotechnik Fug | Weikersheim – Schäftersheim | 07934 / 993332 | |
| Elektro Heß GmbH&Co KG | Werbach – Nicklashausen | 09348 / 257 | |
| HomeE Technik Team GmbH | Wertheim | 09342 / 8242355 | |
| Ilie Smolenic, Elektrotechniker | Wertheim | nn | |
| Karl Schäfer (Inhaber Alois Schmidt) | Wertheim | 093412 / 92680 | |
| Sebastian Lotz, Elektrotechnik | Wertheim | nn | |
| ETB Elektro-Technik Birkholz | Wertheim – Mondfeld | 09377 / 298 | |
| Bruno Kunkel | Wertheim – Nassig | 09342 / 7067 |
Wenn die Störung von außerhalb Ihres Gebäudes kommt, oder der Verdacht besteht dass eine Hausanschlusssicherung ausgelöst hat, können Sie sich auch an die Entstörunghotline der Netzbetreiber wenden:
| Stadtwerk Tauberfranken | 0800 4913601 | |
| Netze BW | 0800-3629477 | |
| N-ERGIE | 0800 2342500 | |
| Bayernwerk | 0941 28003366 |
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Zahlreiche Vertreter der Mitgliedsbetriebe konnte Obermeister Marco Birkholz zur Innungsversammlung am 18. März im Haus des Handwerks in Tauberbischofsheim begrüßen.
In seinem Bericht stellte der Obermeister die vielfältigen Aktivitäten und Aufgaben der Innung im vergangenen Jahr dar und gab zugleich einen Ausblick auf bereits geplante Maßnahmen für das laufende Jahr. Nach den üblichen Regularien – darunter die Jahresrechnung 2025, der Bericht der Kassenprüfer sowie die Entlastung des Vorstands – wurde der Haushaltsplan für das Jahr 2026 von den anwesenden Mitgliedern genehmigt.
Ein wichtiger anstehender Termin ist die „HandWerkstatt“ am 21. April 2026 in der Gewerblichen Schule Tauberbischofsheim. Hierzu wurden aktuelle Informationen sowie der Stand des Gemeinschaftsprojekts mit dem Landratsamt vorgestellt. Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises organisiert gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft an diesem Tag einen ganztägigen Handwerkstag. Ziel ist es, jungen Menschen die vielfältigen Berufsperspektiven im Handwerk näherzubringen und sie für eine Ausbildung in regionalen Handwerksbetrieben zu begeistern. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei die Möglichkeit, direkt mit den teilnehmenden Betrieben ins Gespräch zu kommen und verschiedene Gewerke praxisnah kennenzulernen. Neben theoretischen Einblicken steht vor allem das praktische Erleben im Vordergrund: Unter Anleitung der Betriebe können die Jugendlichen selbst kleine Werkstücke anfertigen.
Auf Vorschlag von Innungsmitglied Holger Weis (Firma Elan Müssig) wurde zudem eine Aktion zum NH-HH-Sicherungsrecycling beschlossen.
Ein weiteres Thema des Abends war die geplante Präsentation der Innung beim Tag des Handwerks im September 2026.
Besonders großes Interesse fand der Fachvortrag „Weiterbetrieb von Ü20-Anlagen“ von Steffen Häusler, Referatsleiter Technik beim Fachverband Baden-Württemberg.
Dabei wurde von Ihm erläutert, dass die Einspeisevergütung für ausgeförderte Anlagen sowohl in ihrer Höhe als auch zeitlich begrenzt ist. Grundlage hierfür sind die Regelungen des EEG 2021. Nach § 23b wird die Vergütungshöhe durch den sogenannten Jahresmarktwert bestimmt. Zusätzlich sind gemäß § 53 EEG Abzugsbeträge zu berücksichtigen, sodass bei Solaranlagen 0,4 ct/kWh für Vermarktungskosten abgezogen werden. Daraus ergibt sich die Vergütung nach dem Prinzip: Marktwert abzüglich 0,4 Cent pro Kilowattstunde und ist zudem bis Ende 2027 befristet. Gleichzeitig steigen die technischen Anforderungen durch Vorgaben aus EnWG und MSbG, etwa durch moderne Messtechnik. Für neuere Bestandsanlagen gelten ähnliche Einschränkungen: Förderungen sind zeitlich begrenzt und bei größeren Anlagen ist eine kostenpflichtige Direktvermarktung vorgeschrieben. Fazit: Die reine Einspeisung lohnt sich oft nicht mehr. Den Kunden ist daher zu empfehlen stattdessen auf Eigenverbrauch, Speicherlösungen oder den Austausch alter Anlagen durch effizientere Technik zu setzen.
Ziel der Zusammenkunft war es, die bereits in der Praxis bestehende enge Zusammenarbeit der beiden Gewerke weiter zu intensivieren. Insbesondere aktuelle Anforderungen im Rahmen der Energiewende sowie die Integration steuerbarer Verbrauchseinrichtungen gemäß §14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) machen eine verstärkte Abstimmung notwendig. Der fortschreitende technische Wandel erfordert ein systemintegratives Denken sowie einen kontinuierlichen Dialog zwischen den beteiligten Handwerken. Die Gewerke SHK und Elektro verzahnen sich immer mehr. Gebäudetechnik ganzheitlich zu betrachten, haben sich beide Innungen auf die Fahnen geschrieben. Die Gewerke müssen neu gedacht – und auf allen Ebenen technisch, ausbildungspolitisch und verbandsstrategisch vernetzt werden. Wir haben den Anspruch und die Expertise, uns mit unseren Fachkräften im Sinne der Klimaneutralität zu engagieren.
Nach der Begrüßung stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen der Vorstandsmitglieder im Vordergrund. Ziel war es, den persönlichen Austausch zu fördern und die Basis für eine nachhaltige Zusammenarbeit zu schaffen.
Es wurde die Durchführung einer gemeinsamen Innungsveranstaltung besprochen. Inhaltlich sollen insbesondere Themen rund um die Wärmepumpe behandelt werden, darunter Elektroanschluss, Onlineanbindung, Smart-Meter-Technologie sowie weitere technische und organisatorische Aspekte.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Aktionstag Wärmewende im Gründerzentrum Tauberbischofsheim am 21. März 2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr. Bürgerinnen und Bürger haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich an Messeständen über moderne Heiztechnologien, Energieeffizienz und Fördermöglichkeiten zu informieren und mit Fachbetrieben auszutauschen.
Vorgestellt wurde außerdem die HandWerkstatt am 21. April 2026 in der Gewerblichen Schule Tauberbischofsheim. Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises organisiert gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft einen ganztägigen Handwerkstag, um Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Berufsbilder des Handwerks zu ermöglichen. Die Jugendlichen erhalten die Gelegenheit, direkt mit regionalen Betrieben in Kontakt zu treten und unter fachlicher Anleitung eigene Werkstücke herzustellen. Ziel ist es, Interesse für handwerkliche Ausbildungsberufe zu wecken und langfristige Karriereperspektiven im Handwerk aufzuzeigen.
Im Zusammenhang mit §14a EnWG wurde diskutiert, dass steuerbare Verbrauchseinrichtungen seit dem 1. Januar 2024 dimmbar sein müssen. Netzbetreiber dürfen den Strombezug temporär auf bis zu 4,2 kW reduzieren, um lokale Netzüberlastungen zu vermeiden. Diese Mindestleistung muss jedoch jederzeit verfügbar sein, sodass Wärmepumpen weiterhin zuverlässig betrieben werden können.
Abschließend wurden die Schnittstellen bei der Installation von Photovoltaikanlagen thematisiert, insbesondere im Zusammenspiel mit SG-Ready-Wärmepumpen und Heizstäben. Wärmepumpen nutzen Umweltenergie aus Luft, Erde oder Wasser und zeichnen sich durch ihre hohe Effizienz aus. Heizstäbe können als sinnvolle Ergänzung zur bestehenden Heiztechnik dienen und bieten zusätzliche Flexibilität im Systembetrieb.
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Die Vorstandschaft, sowie alle Mitgliedsbetriebe der Elektroinnung Main-Tauber-Kreis wünschen allen Kunden, Geschäftspartnern und Kollegen ein friedliches Weihnachtsfest und ein neues Jahr voller Energie, Gesundheit und inspirierender Begegnungen.
Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter uns – und das verdanken wir auch Ihrer vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Für das entgegengebrachte Vertrauen und die partnerschaftliche Unterstützung sagen wir herzlich Danke.
Am Samstag, den 11. Oktober 2025, unternahm die Innung der Elektrotechnischen Handwerke Main-Tauber-Kreis einen fachlichen Ausflug zum Werk der Südzucker AG in Ochsenfurt. Innungsobermeister Marco Birkholz konnte hierzu 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich begrüßen.
Nach der Ankunft am Werkgelände wurden wir von Frau Höchner von der Südzucker AG empfangen. Im Anschluss an eine kurze Begrüßung erfolgte eine Sicherheitsunterweisung, gefolgt von der Ausgabe der vorgeschriebenen Schutzausrüstung – bestehend aus Sicherheitswesten und Helmen.
Den Auftakt der Werksführung bildete ein informativer Film im Besucherraum, der den Produktionsprozess von der Zuckerrübe bis hin zum fertigen weißen Zucker anschaulich erklärte. Danach begann – ausgestattet mit Kopfhörern – die etwa zweistündige Besichtigung der Produktionsanlagen.
Wir erhielten dabei einen eindrucksvollen Einblick in die technisch hochkomplexe Fertigung im Werk Ochsenfurt, in dem rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind – darunter viele Handwerker verschiedenster Gewerke. Besonders hervorzuheben war die präzise abgestimmte Zusammenarbeit der einzelnen Arbeitsbereiche, die für einen reibungslosen Ablauf im Herstellungsprozess sorgt.
Die Führung zeigte Schritt für Schritt, wie aus der Zuckerrübe mit einem Zuckergehalt von etwa 16–20 % durch zahlreiche Verarbeitungsprozesse der fertige, hochreine weiße Zucker gewonnen wird. Von der Anlieferung und Zerkleinerung der Rüben über das Erhitzen und Filtrieren bis hin zur Kristallisation konnten die Besucher alle Produktionsschritte live miterleben.
Ebenso beeindruckend war die Verwertung der Nebenprodukte: So wird z. B. das Fruchtfleisch der Rüben getrocknet, zu Pellets gepresst und bis nach Saudi-Arabien als Futtermittel exportiert – ein bemerkenswertes Beispiel für nachhaltige Ressourcenverwendung.
Ein besonderes Interesse der Mitglieder der Elektroinnung galt den Themen Energieversorgung, Stromeffizienz und dem Einsatz alternativer Energien. Es wurde deutlich, dass die Zuckerfabrik in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen insbesondere in den Bereichen Qualitätssicherung, Energieeinsparung und Umweltschutz getätigt hat. Die Führung bot in diesem Zusammenhang wertvolle technische Einblicke und bot reichlich Gesprächsstoff für den weiteren fachlichen Austausch.
Den Abschluss des gelungenen Ausflugs bildete ein gemeinsames Abendessen in der gemütlichen Gaststätte Flockenwerk in Ochsenfurt. In geselliger Atmosphäre nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, das Erlebte Revue passieren zu lassen und sich fachlich wie persönlich auszutauschen.
Innungsobermeister Marco Birkholz dankte zum Schluss allen Beteiligten für ihre rege Teilnahme. Ein besonderer Dank galt der Geschäftsführerin Frau Gold für die Organisation der Besichtigung sowie die hervorragende Betreuung vor Ort.
Der Ausflug bot nicht nur spannende Einblicke in moderne industrielle Fertigungsprozesse, sondern förderte auch den kollegialen Zusammenhalt innerhalb der Innung und den fachlichen Dialog zu zukunftsrelevanten Themen wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion.
Am 20. September feierte Deutschland den „Tag des Handwerks“. Unter dem Motto „Handwerk tut gut“ stand dabei das Handwerk mit seinen Betrieben und Beschäftigten im Mittelpunkt. Auch in Bad Mergentheim war dieser besondere Tag sichtbar: Die Elektroinnung Main-Tauber-Kreis präsentierte sich mit einem Infostand auf dem Marktplatz und lud Interessierte ein, das Handwerk, und speziell das E-Handwerk, näher kennenzulernen. Handwerk macht glücklich und gesund: Studien zeigen: Handwerkerinnen und Handwerker sind zufriedener mit ihrem Beruf und fühlen sich gesünder als viele andere Berufsgruppen. Laut einer repräsentativen Erhebung der IKK classic in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln bewerten 84,9 Prozent der Handwerkskräfte ihre Gesundheit als gut bis sehr gut – deutlich mehr als der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung (69,9 Prozent).
Das E-Handwerk zeigt Vielfalt und Bedeutung: Unter dem Motto „Ohne E steht die Welt still“ nutzte die Elektroinnung Main-Tauber-Kreis den Aktionstag, um einer breiten Öffentlichkeit die Vielseitigkeit und Relevanz des E-Handwerks zu präsentieren. Ein weiteres Ziel der Aktion war: Besucherinnen und Besucher sollten die Wirtschaftsgruppe praxisnah erleben. Die zukünftigen Auszubildenden erhielten am Stand der Innung auch gleich eine handwerkliche Aufgabe. Nach dem erfolgreichen Abschluss der kleinen Aufgabe konnten die Kinder und Jugendlichen eine Urkunde mit nach Hause nehmen.
Zeitgleich fand eine Aktion des Märchedoler Spielmobils auf dem Marktplatz statt. Damit bot der Tag nicht nur Informationen, sondern auch abwechslungsreiche Unterhaltung für die potenziellen zukünftigen Auszubildende im Handwerk.„Das regionale Handwerk – unsere Wirtschaftskraft von nebenan. Auch deswegen ist es so wichtig diesen Tag zu feiern. Wir – die Elektroinnung Main-Tauber-Kreis - freuen uns, wenn wir heute viele junge Menschen erreichten und ihnen zeigen konnten, was wir schon lange wissen: Handwerk tut gut.
Smartphone und Computer, Licht, Kühlschrank, Heizung und Solartechnik, kleiner Haushaltsroboter und riesige Fabrikanlage – ohne Elektronik läuft heutzutage gar nichts! Hier alles über die Kaiiere im E-Handwerk erfahren.
In der Online-Ausbildungsplatzsuche auf E-Zubis.de finden sich freie Ausbildungs- und Praktikumsstellen in den Bereichen der sieben verschiedene Elektroniker/-innen-Ausbildungen.
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Verband wie Mitgliedsinnungen, Vorstand, Verbandsstruktur, Leistungsangebot, News und aktuelle Informationen für Unternehmer von Elektrohandwerksbetrieben.
Hier finden Sie alle Informationen und Kontaktdaten zu unseren Innungsbetrieben.
Unser Ziel ist die Sicherstellung der qualifizierten Aus- und Fortbildung unserer Innungsmitglieder und die Förderung des Erfahrungsaustauschs. Mitglied kann jeder in die Handwerksrolle eingetragene Elektrobetrieb werden. Die Mitgliedschaft ist freiwillig, aber nur Mitgliedsbetriebe dürfen z. B. den E-CHECK ausführen.
Gemeinsam mit dem Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg und dem Zentralverband werden die Mitgliedsbetriebe in vielen Bereichen unterstützt.
Interessieren Sie sich für eine Mitgliedschaft und deren Vorteile? Dann wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle:
Kreishandwerkerschaft Main-Tauber-Kreis
Haus des Handwerks
Pestalozziallee 11
97941 Tauberbischofsheim
Telefon 09341 9251-0
Telefax 09341 9251-50
E-Mail: info@khs-tbb.de
Nachrichten an den Administrator der Homepage senden Sie bitte an:
admin@elektroinnung-main-tauber-kreis.de
Datum: Montag 18. November 2024
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Ort: Sitzungssaal im Haus des Handwerks,
Pestallozialle 11, 97941 Tauberbischofsheim
Tagesordnung:
Gegen 21.20 Uhr konnte der offizielle Teil beendet werden.
Protokollerstellung durch Angelika Gold, GF
Am 24. September 2024 trafen sich 21 Mitglieder der Elektroinnung Main-Tauber-Kreis zu einer geselligen Veranstaltung im Kloster Bronnbach. Nicht nur Innungsobermeister Uwe Hess freute sich über die zahlreichen Teilnehmer.
Nach einem lockeren Austausch zu Beginn stand eine Dachstuhlführung in der Klosterkirche auf dem Programm. Der Rundgang war äußerst informativ. Gästeführer Kurt Lindner bot uns viele spannende Einblicke sowie neues Wissen.
Über eine steile Turmtreppe gelangten wir aus dem Kirchenraum in den Dachstuhl, zum Dachreiter und den steinernen Gewölben aus dem 12. Jahrhundert. Das beeindruckende gotische Tragwerk besteht aus einem Sparrendach mit Kehlgebälk und einem stehenden Stuhl. Besonders beeindruckten die aufwendigen Holzverbindungen, die die hohe Zimmermannskunst des Mittelalters eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Mönche und Handwerker im Kloster Bronnbach schufen diese Meisterwerke allein durch Muskelkraft. Als Baukran diente ein Holz-Tretradkran in dessen „Hamsterrad“ eine Arbeiter als Antriebskraft diente.
Kurt Lindner erklärte uns zahlreiche weitere Details, wie beispielsweise, dass das Bauholz überwiegend als Flösserholz über den Main und die Tauber aus dem Fichtelgebirge bis hierher transportiert wurde. Auch auf die Marker (zwei nebeneinander liegende Holzdübel) woran man dies erkennen kann, machte er uns aufmerksam.
Natürlich wären wir nicht Mitglieder der Elektroinnung, wenn uns bei der Führung nicht auch Mängel in der Elektroinstallation des Dachstuhls aufgefallen wären. Marco Birkholz regte beispielsweise beim Gästeführer den Einsatz von Brandschutzschaltern an, um den Schutz des historischen Bauwerks zu verbessern.
Anschließend ging es zum gemeinsamen Essen in die Orangerie, bei dem die Geselligkeit im Vordergrund stand. In entspannter Atmosphäre und gutem Essen ergaben sich zahlreiche interessante Gespräche, sowohl fachlich als auch privat. Aus Sicht aller Teilnehmer war die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Sie möchten Mitglied werden? Schreiben Sie uns: info(at)khs-tbb.de oder rufen Sie uns an: 09341/92510